History


Frühjahr 1998
Die Brüder Patrick und Gunnar hocken mal wieder zusammen und sinnieren über ihre musikalischen Aktivitäten. Die Motivation ist auf dem Tiefpunkt angelangt. In der Abendsonne sitzend stopfen sie halb verkohlte Grillrippchen in sich hinein und gießen hochprozentige Mixturen hinterher. Kurz vor dem sozialverträglichen Ableben hat einer der Beiden noch die zündende Idee: Ein gemeinsamer Neuanfang. Um 18:42 Uhr stürzt die Nacht über Gunnar und Patrick herein, und am nächsten Morgen wissen sie nicht einmal wie der Name der Band zustande gekommen ist.

So, oder so ähnlich wird die Geschichte der Gründung von RAPTOR doch erwartet, gell? Is` aber nicht, jedenfalls nicht wirklich. Nix mit Abendsonne, Grillrippchen und explosiven Getränken. Nur wie sie auf den Namen RAPTOR gekommen sind ist immer noch ungeklärt.


Sommer ´98
Durch Zufall trifft Patrick im Garbsener Einkaufszentrum Frank "the Voice". Man kennt sich noch aus den 80´er Jahren. Während der früheren Zusammenarbeit hatte man schon diverse kleine Erfolge verbuchen können. Nur hatte man sich irgendwann aus den Augen verloren. Und jetzt das! Da läuft er einfach so rum. Er ist es! Der Frontmann für RAPTOR. Er weiß es zwar noch nicht, aber das wird schon......, kein Problem. Letztendlich muß man ihn auch nicht großartig überzeugen. Frank ist zur Zeit ohne festes Engagement und nimmt die Herausforderung dankend an.

November ´98
RAPTOR nimmt langsam Formen an, wird ja auch Zeit. Mit Dieter findet man einen geeigneten Bassisten. Von nun an wird komponiert, getextet, umgeschrieben, wieder verworfen, neu gemacht, ausprobiert und für gut befunden. Alles nur für ein Ziel: Vor der ersten Livepräsentation soll eine CD produziert werden.
... ist richtig unheimlich, soviel Aktivität.


April/Mai ´99
Geschafft !!! Die Stücke für die CD sind fertig, nur ist die zweite Gitarre immer noch nicht besetzt. Auf der Suche nach einem passenden zweiten Gitarristen trifft man auf Stefan, und damit ist RAPTOR rechtzeitig zur CD-Produktion erstmalig komplett.
Na dann kann's ja losgehen ...


Juni - September ´99
In dieser Zeit werden die Stücke im eigenen RAPTOR Studio in Hannover eingespielt. Logistisch ist es halt einfacher den Mixer nach Hannover zu holen als ständig mit der ganzen Mannschaft nach Bielefeld zu gurken. Und die technische Ausstattung ist halbwegs in Ordnung. Es wird musiziert was das Zeug hält, und Iris und Räuschi komplettieren durch ihre fantastischen Backgrounds die Aufnahmen. Die Bänder gehen anschließend ins TONEBAR Studio nach Bielefeld zum Abmastern. Aber was in Hannover top war, muß in Bielefeld nicht zwangsläufig auch so sein. So sind offenbar einige Geräte im TONEBAR Studio stinkig darüber, dass sie nicht für die Aufnahmen benutzt worden sind. Ihren Unmut äußern sie in der Weise, dass sie stellenweise mit einer Art Hardwaretremolo dazwischenfunken, und die eine oder andere Gitarrensektion eierig erscheinen lassen. Da sie sich zu einem ordnungsgemäßen Abspielen der Aufnahmen nicht überreden lassen, muß Patrick in dieser Zeit noch mal nach Bielefeld fahren und Teile der Gitarrenspuren neu einspielen.

Oktober ´99
Endlich! Millionen von Fans haben drauf gewartet, und nun ist es soweit: RAPTOR ist im Internet! Na dann: Fröhliches surfen.

November ´99
Die abgemasterten Aufnahmen kommen aus Bielefeld zurück. Stolz hält man das Ergebnis in der Hand. Sogleich wird mit der Analyse der fertigen Aufnahmen begonnen. Prinzipiell ist das Ergebnis in Ordnung, nur hätte man das mit der Analyse doch in einem früheren Stadium machen sollen. Es entsteht die Erkenntnis, dass es, was die Aufnahmen betrifft, zwischen Realität und Wunsch doch geringfügige Differenzen gibt. Möglicherweise hätte es auch geholfen mit dem Mann an den Knöpfchen mehr zu kommunizieren.
Das Ergebnis ist zwar brauchbar, aber die Entscheidung ist unwiderruflich (na ja, vorläufig jedenfalls) gefallen: Eine komplette CD wird es nicht geben!
Damit nicht alles vergebens ist, wird etwas Neues ausgeheckt. Die besten 5 Stücke sollen nun ausgewählt und auf eine Maxi-CD gepresst werden. Aber auch das mit dem Auswählen ist nicht so ganz einfach, schließlich sind alle Stücke gut. Da die Band sich nicht entscheiden kann, verschwinden die Aufnahmen erstmal in der Schublade. Dort können sie in Ruhe reifen ..., bis einer mit einer neuen Idee kommt.


13.12.1999
Bassist Dieter verkündet an diesem Montag seinen Wunsch die Band verlassen zu wollen. 160 KM jedesmal hin und zurück zu fahren ist ihm auf Dauer zuviel. Innerhalb der Band findet er dafür jedoch kein Verständnis, da er vorher wusste worauf er sich einlässt. Das Dieter in einer äußerst ungünstigen Phase aussteigt, kommt erschwerend hinzu. Schließlich haben RAPTOR sich doch schon beim Emergenza Bandwettbewerb angemeldet!

18.12.1999
Gerade einmal 5 Tage hat es gedauert, und die Band ist wieder vollzählig. An diesem Samstag taucht Markus auf, ein mehr als geeigneter Ersatz für die tiefen Töne. Alles paßt, musikalisch und auch menschlich. Jetzt ihm noch zügig das Songmaterial eintrichtern und Emergenza kann kommen.

25.02.2000
Es ist soweit, Emergenza 2000, der europäische Bandwettbewerb.
Die Vorrunde findet im Musikzentrum Hannover statt, und die Hütte ist voll. 30 Minuten Zeit für Aufbau, Spielen und Abbau sind nicht viel. So sind 6 Stücke aus dem Repertoire ausgewählt und eingeübt. RAPTOR rockt ordentlich ab und qualifiziert sich mit 3 weiteren Bands für die nächste Runde. Von allen Seiten her bekommt RAPTOR gute Kritiken, jedoch blickt man skeptisch auf das Halbfinale, da das Abstimmungsverfahren (durch Handzeichenzählung) nicht so ganz nachvollziehbar ist!


März 2000
Mit dem Song "Need for speed" erfolgt der Einstieg in die weltweiten Metal-charts bei besonic. Nach nur 3 Wochen stehen RAPTOR mit ihrem Song auf Platz 1.

April 2000
Nur noch 4 Wochen bis zum Halbfinale des Emergenza. Gitarrist Stefan verkündet seinen Ausstieg aus der Band, da er zukünftig lieber Musik der härteren und schnelleren Gangart spielen will. Reisende soll man ja bekanntlich nicht aufhalten, aber der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig und Ersatz ist nicht in Sicht.

06.05.2000
Und wieder geht's zum Emergenza ins Musikzentrum Hannover. Das von vielen Seiten kritisierte Abstimmungsverfahren per Handzeichen ist zur Zeit nicht das Problem, sondern die chronische Unterbesetzung der Kapelle. Folglich spielen die Jungs also mit nur einer Gitarre, und prompt kommt die Rechnung!
Fehlende Gitarrentiefe und ein eklatantes Ungleichgewicht im Sound der Songs führen zum Ausscheiden aus dem Contest! Die zweistimmigen Gitarrensoli und der fette Grundsound, das alles ist mit einer Gitarre so auf die Schnelle leider nicht umzusetzen. .... und vermutlich nicht einmal auf lange Sicht.
Das es trotz aller Bemühungen am Ende nicht gereicht hat, ist nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass es den Jungs richtig Spass gemacht hat. Und deshalb an dieser Stelle eine großes Dankeschön an alle RAPTOR-Fans, die die Band während des Wettbewerbs begleitet haben.
"keep on rocking - wir kommen wieder !!!!"


September 2000
Gute Nachricht: Tammo steigt bei RAPTOR ein, und die Band ist wieder komplett Gemeinsam schraddeln nun Patrick und Tammo auf ihren Gitarren um die Wette.

05.04.2001
"Raptor bei MTV" lautet die Meldung
Aus den Hannover-Charts haben sich RAPTOR vor einigen Wochen verabschiedet, bei MTV erhalten sie nun die Chance die MTV-Charts aufzumischen.
Die Rede ist von ihrem Song "Time after time". Nachdem sich RAPTOR seit fast einem halben Jahr mit diesem Song in den Top 10 der Rockcharts von besonic.com halten, kam es kürzlich über diese Schiene zur Anmeldung bei MTV.


Mai 2001
Der Song "Need for speed" verlässt Platz 1 der weltweiten Metal-charts bei besonic. Richtig gelesen, seit dem Einstieg im März 2000 kletterte er in nur 3 Wochen auf Platz 1 und war dort oben seitdem nicht mehr weg zu bekommen. 60 Wochen ganz oben, und jetzt immer noch in den TOP 10. Die anderen sollen halt auch mal `ne Chance bekommen.

Mai 2001
RAPTOR spielt in Hemmingen. Zusammen mit Tyrat, man kennt sich noch vom Emergenza, und einer dritten Band wird ordentlich abgerockt. Die Bude ist voll, und RAPTOR liefert eine klasse Performance ab.

Juli - September 2001
Frank und Markus gehen auf "Promotion-Tour" .Mit Demoaufnahmen bewaffnet ziehen sie los um Auftrittsmöglichkeiten abzuchecken. Aber jede dieser Touren endet auf die selbe Weise. Irgendwie liegt immer eine Kneipe am Wegesrand. Der Rest ist Geschichte .......

Oktober 2001
Tammo hat zwischenzeitlich die Band verlassen. Er will über den großen Teich in die USA, so von wegen Ausbildung und so, und vielleicht auch an die G.I.T. gehen. Na dann mal viel Glück. Das kann die Band auch gebrauchen, denn schließlich muß wieder ein neuer Gitarrist gefunden werden.

November 2001
Nun trifft es die Band mit voller Härte. Markus kündigt an die Band verlassen zu wollen. Man muß halt Prioritäten setzen, und das tut er. Er folgt seiner Liebe und dem Ruf seines neuen Arbeitgebers ins Rheinland. Klar das die Band da machtlos ist, und es bleibt die Hoffnung, dass es jemanden gibt der diese Lücke schließen kann.
Da diese Saison wohl so gut wie gelaufen ist, werden sich die Raptoren gezielt auf das nächste Jahr vorbereiten und vielleicht auch wieder beim Emergenza mitmachen. Dann allerdings ohne irgendwelche Karten zu verkaufen um ein eigenes Publikum mitzubringen. Eben nur just for Fun! ;-)


Dezember 2001
Inzwischen ist man wieder dabei die Band zu vervollständigen und das Programm auszubauen. Die Suche nach einem Gitarristen, und erst recht nach einem Bassisten, gestaltet sich jedoch schwieriger als man glauben mag. Im Dunstkreis der Band sind alle Möglichkeiten ausgelotet. Ab jetzt erfolgt die Suche über das Internet und entsprechende Szenemagazine. Die können ja schließlich nicht alle ausgestorben sein.

Januar 2002
Gunnar und Frank sitzen bei Radio21 und geben ein Interview. Man zeigt Interesse für die Band von nebenan, und die Beiden plaudern aus dem Nähkästchen. Doch auch bei dieser Gelegenheit lässt sich der Ursprung des Bandnamen nicht eindeutig klären.

Februar 2002
RAPTOR ist "on air". Immer wieder dröhnen im norddeutschen Raum einzelne Songs der Band aus den Radiogeräten. Mit "First love" bei Radio21 und "Need for speed" bei Projekt89,0 verwöhnen die Sender ihre Zuhörer.

Februar 2002
Über die Kontaktseite ihrer Homepage trudelt bei der Band eine e-mail ein. Da hat doch tatsächlich jemand beim surfen den Hilferuf bezüglich Musikernotstand gelesen. Seit so ca. 15 Jahren hätte er nicht mehr richtig auf seiner Gitarre gespielt schreibt er, aber eigentlich wäre das kein Problem. ..... na wenn das mal gut geht!!!
Also Termin gemacht, Treffpunkt beschrieben und warten was da kommt. Am 25.02.2002 steht Dag-Olaf mit seinem Equipment vor der Tür. 15 Jahre nicht gespielt - pah, Tiefstapler. Die Gitarrenabteilung ist wieder komplett.


Mai 2002
Seit einem geschlagenem halben Jahr sucht die Band nun nach einem Bassisten. Mittlerweile kennen sie sie alle. Die, die nicht wollen, die sich nicht trauen und die, die nicht können. Aber das kann's doch noch nicht gewesen sein!!!
Meldet euch, ihr Bassisten !!!! HILFE !!!!


Juni 2002
Hier einmal etwas für die Statistiker unter den Lesern:
Erfolg lässt sich nämlich auch messen, und deshalb an dieser Stelle die aktuellen Plazierungen von RAPTOR und andere Daten auf die die Menschheit schon lange wartet: Seit Veröffentlichung des Songs "Time after time" wurde dieser 15000 mal gehört und musste 1500 downloads über sich ergehen lassen. "Need for speed" ließ 13000 mal die Ohren der Hörer klingeln, und füllte 1400 mal die Festplatten dieser Welt.

Aktuell liegt "Time after time" auf Platz 8 der deutschen besonic-rock-charts.
In den nationalen besonic-metal-charts tummelt sich "Need for speed" auf Platz 18, und in den englischen besonic-metal-charts findet man diesen Song da wo er hingehört: Auf Platz 1. Im weltweiten Ranking taucht er auf Platz 16 auf.

Im Radiochannel von besonic wurden "Time after time" 135 mal, und "Need for speed" 63 mal gespielt, insgesamt also 231 mal.
Insgesamt wurden Songs von RAPTOR 32787 mal im Internet gehört und 3880 mal auf Festplatte gezogen.


August 2002
Endlich ist ein Basstist gefunden. Tolle Sache, das. Da hört sich die Kapelle doch gleich anders an. Irgendwie .... hm , druckvoller. Zukünftig wird also Thorsten die Band mit seinem 5-Saiter verstärken, und für das notwendige Fundament im Tieftonbereich sorgen.

Im englischen Hard-Rock-Magazin "FIREWORKS", Ausgabe 9 für August/September 2002, erscheint vorab ein kurzes Review der ab Herbst erhältlichen CD. Freude macht sich breit, und immer breiter. Wären die Ohren nicht dazwischen, würden die Jungs komplett im Kreis grinsen. Das hat schon was, wenn man mit Namen wie Dio, Dokken oder Queensryche in Verbindung gebracht wird.

Wer es nachlesen möchte, wird unter der Rubrik "Presse" fündig.


Februar 2003
Es ist vollbracht!!
Das Debut-Album "RAPTOR - Human Fates" ist da.
Die "frisch gepresste" CD enthält 12 Stücke feinsten 80's Classic Gitarren-Rock von hart bis zart in volldigitaler 24-Spur Studioqualität und echtem Rocksound. Und da am Erstlingswerk besonders lange rumgewerkelt wird bis alle zufrieden sind, hat sich die Veröffentlichung nun bis Februar verzögert. Sorry dafür. Allen Beteiligten sei deswegen an dieser Stelle ein großes Dankeschön ausgesprochen. Und denen, die schon danach gegibbert haben, kann nun auch geholfen werden. Unter der Rubrik "Mailorder" kann man den Silberling beziehen, und sich ein weiteres Stück Rockgeschichte ins Regal stellen.

Derweil bereitet sich die Band auf den nächsten Auftritt vor. Das Equipment ist gecheckt, die Instrumente geputzt, dann kann's ja losgehen ...